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Cordoba wurde von den Römern im Jahr 152 v.Chr. gegründet. Die folgenden sechs Jahrhunderte, bis zur maurischen Eroberung im 8. Jahrhundert, waren reich im Handel mit Olivenöl, Mineralien und Wolle. Als die Mauren die Herrschaft übernahmen, wurde die Stadt von der islamischen Kultur eingenommen.
Heutzutage ist Cordoba eine attraktive und vergnügliche Stadt, welche noch immer von ihrer Geschichte beeinflusst wird. Einmal in der Stadt angekommen, ist es besser Sie gehen zu Fuss weiter - parken ist ein Albtraum. Die Kathedrale in der Altstadt ist ein guter Bezugspunkt. Von hier können Sie problemlos alle umliegenden Sehenswürdigkeiten (zu Fuss) erreichen.
In Cordoba ist die "Le Mezquita" Kathedrale beheimatet, welche als eine der wichtigsten islamischen Bauwerke in der westlichen Welt betrachtet wird. Es ist eine faszinierende Konstruktion. Sie sehen einen Mix aus vielen verschiedenen Stilen, z.B. Islam, Mudejar und Renaissance. Hinter dem Haupteingang gibt es einen wunderschönen Innenhof, genannt Orangenbaum-Patio (patio = Hof), gesäumt von niedrigen Bäumen und Wasserläufen.
Genau wie die Mezquita gehören zu Cordobas Schätzen: das Schloss "Alcazar", die Festung "La Calahorra" und die historische jüdische Synagoge, welche heute ein Museum ist.
Das mittelalterliche Viertel "La Judería" (das Judentum) ist ein Besuch wert. Es ist verblüffend; ein Labyrinth aus engen, gewundenen Strassen und Hinterhöfe voller Blumen.
Im südlichen Teil der Provinz Cordoba liegen verstreut viele Dörfer im typisch andalusischen Stil, alle mit einem grossen Angebot an Geschichte und Kultur. Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit, um sie zu erkunden. |